Cloud Monitoring für AWS, Azure und Google Cloud
Überwachen Sie über 300 Cloud-Services agentenlos und sehen Sie, wie sie Ihre Anwendungen beeinflussen. Eine Plattform für Multi-Cloud-Metriken, Logs, Traces und Topologie.Warum Teams Cloud Monitoring mit Obseria nutzen
Eine Sicht auf alle Clouds
Services aus AWS, Azure und Google Cloud erscheinen in einer gemeinsamen Topologie mit einheitlichen Metadaten und Abfragen.
Agentenlos, wo es passt
Gemanagte Services werden über Cloud-APIs ohne Installation überwacht; Hosts erhalten den Obseria Agent.
Von der Ressource bis zum Nutzer
Sehen Sie, welche Services, Endpunkte und Kunden betroffen sind, wenn eine Datenbank oder ein Load Balancer schwächelt.
Cloud Monitoring in drei Schritten
- Schritt 1
Cloud-Konten verbinden
Gewähren Sie Lesezugriff auf AWS, Azure oder Google Cloud; Obseria erkennt Ressourcen und erfasst Metriken und Logs.
- Schritt 2
Agent und OpenTelemetry ergänzen
Installieren Sie den Obseria Agent auf VMs und Clustern und senden Sie Anwendungstelemetrie per OTLP.
- Schritt 3
Überwachen und handeln
Nutzen Sie vorgefertigte Dashboards, SLOs und Alerts; Obseria Intelligence erklärt Anomalien über alle Cloud-Ebenen hinweg.
Funktionen
- Über 300 gemanagte Services. Compute, Storage, Datenbanken, Load Balancer, Queues, Serverless und Netzwerkdienste der drei großen Clouds.
- Automatische Erkennung. Neue Konten, Regionen und Ressourcen werden ohne manuelle Konfiguration erkannt und getaggt.
- Cloud-Logs. Erfassen Sie Daten aus CloudWatch, Azure Monitor und Cloud Logging inklusive Audit- und Flow-Logs über Obseria Pipeline.
- Ownership über Tags. Gruppieren Sie Ressourcen über Cloud-Tags und Labels nach Team, Umgebung und Kostenstelle.
- Multi-Cloud-Topologie. TopoGraph verbindet Cloud-Ressourcen mit Kubernetes-Workloads, Services und den Requests, die sie nutzen.
- Datenresidenz. Speichern Sie Telemetrie in der EU (Frankfurt, Dublin), in UK (London) oder im eigenen Cloud-Konto (BYOC).
Cloud Monitoring: Das sollten Sie wissen
Was ist Cloud Monitoring?
Cloud Monitoring umfasst das Erfassen und Auswerten von Telemetriedaten aus Cloud-Infrastruktur und gemanagten Services, um diese verfügbar, performant, sicher und kosteneffizient zu betreiben. Dazu gehören selbst betriebene virtuelle Maschinen und Container ebenso wie gemanagte Dienste, etwa Datenbanken, Object Storage, Load Balancer, Queues und Functions auf AWS, Azure und Google Cloud.
Anders als im Rechenzentrum wird die Cloud über APIs gesteuert. Ressourcen entstehen und verschwinden in Minuten, viele Komponenten betreibt der Anbieter selbst, und die Sichtbarkeit hängt davon ab, was Dienste wie Amazon CloudWatch, Azure Monitor oder Google Cloud Monitoring bereitstellen. Wirklich hilfreich wird Cloud Monitoring erst, wenn diese Anbieter-Metriken mit Ihrer eigenen Anwendungstelemetrie zusammengeführt werden.
Warum Cloud Monitoring wichtig ist
Die meisten Teams arbeiten heute mit mehr als einer Cloud oder zumindest mit vielen Accounts, Subscriptions und Projekten. Jeder Anbieter hat eigene Konsolen, Metriknamen und Abfragesprachen. Im Incident kostet der Wechsel zwischen ihnen wertvolle Zeit, und der Zusammenhang zwischen einer langsamen gemanagten Datenbank und einem betroffenen Checkout-Service ist selten offensichtlich.
Durch das Shared-Responsibility-Modell können Sie die Infrastruktur des Anbieters nicht reparieren, verantworten aber trotzdem das Nutzererlebnis. Cloud Monitoring zeigt, ob ein Problem in Ihrem Code, Ihrer Konfiguration oder einem Provider-Service liegt, und belegt es mit Daten. Zudem macht es ungenutzte und überdimensionierte Ressourcen sichtbar, die die Rechnung in die Höhe treiben.
Nicht zuletzt unterstützt Cloud Monitoring Governance und Compliance. Audit-Logs zeigen, wer eine Security Group geändert oder eine Datenbank skaliert hat. Diese Änderungshistorie ist oft der schnellste Weg, um zu erklären, warum sich das Verhalten eines Systems zu einer bestimmten Minute verändert hat. Gerade in regulierten Branchen, etwa unter DORA oder NIS2, ist diese Nachvollziehbarkeit zusätzlich ein wichtiger Nachweis gegenüber Prüfern.
Wichtige Cloud-Metriken im Blick
- Compute: CPU, Speicher, Disk-I/O und Netzwerk pro Instanz sowie Status-Checks und Autoscaling-Aktivität.
- Gemanagte Datenbanken: Verbindungen, Abfragelatenz, Replikationsverzögerung, Speicher- und IOPS-Verbrauch.
- Load Balancer und Gateways: Anzahl der Requests, 4xx- und 5xx-Raten, Antwortzeit der Targets und ungesunde Targets.
- Storage: Latenz, Fehlerraten und Throttling bei Object und Block Storage.
- Messaging und Serverless: Queue-Tiefe, Nachrichtenalter, Invocations, Fehler, Laufzeit und Throttles.
- Quotas und Limits: Service-Limits und Throttling-Ereignisse, die Kapazität unbemerkt begrenzen.
- Audit- und Flow-Logs: Konfigurationsänderungen und unerwarteter Netzwerkverkehr.
So funktioniert Cloud Monitoring mit Obseria
Obseria verbindet sich mit Lesezugriff mit AWS, Azure und Google Cloud und überwacht mehr als 300 Services agentenlos. Ressourcen werden über Accounts und Regionen hinweg erkannt, mit Ihren Tags angereichert und in Obseria TopoGraph neben Ihren Kubernetes-Workloads und Anwendungsservices eingeordnet. Auf virtuellen Maschinen und Clustern ergänzt der Obseria Agent Host-Metriken, Logs, Traces und Profile; mit OpenTelemetry instrumentierte Anwendungen senden Daten per OTLP.
Da alle Daten in Obseria Lake zusammenlaufen, fragen Sie Cloud-Metriken und Anwendungsdaten gemeinsam mit OQL, PromQL oder SQL ab. So vergleichen Sie etwa Load-Balancer-Fehler mit Exceptions desselben Services in einer einzigen Abfrage. Obseria Intelligence erkennt Anomalien, folgt Abhängigkeiten über alle Cloud-Ebenen und legt die Beweiskette hinter einer Ursache offen.
Obseria Pipeline verarbeitet Cloud-Logs schon beim Ingest: Es filtert unnötige Einträge, maskiert personenbezogene Daten und leitet Daten in die passende Aufbewahrung. Den Speicherort bestimmen Sie: EU-Regionen in Frankfurt und Dublin, UK in London oder Ihr eigenes Cloud-Konto per BYOC.
Best Practices für Cloud Monitoring
- Tagging-Standard durchsetzen. Tags für Team, Service, Umgebung und Kostenstelle ermöglichen klare Zuständigkeiten und Kostenzuordnung.
- Vom Nutzer aus denken. Beginnen Sie mit SLOs für nutzernahe Services und arbeiten Sie sich zu den Cloud-Ressourcen dahinter vor.
- Limits und Quotas überwachen. Throttling und erschöpfte Quotas verursachen Ausfälle, die wie Anwendungsfehler aussehen.
- Ein Abfragemodell nutzen. Vereinheitlichen Sie Metriken über Anbieter hinweg, damit Dashboards und Alerts überall funktionieren.
- Telemetrie portabel halten. OpenTelemetry und OTLP-Export schützen Sie vor der Bindung an einen einzelnen Anbieter.
- Kosten neben Performance betrachten. Stellen Sie Ausgaben direkt neben Latenz und Fehlerraten, damit Rightsizing-Entscheidungen auf tatsächlicher Nutzung beruhen und nicht auf Schätzungen.
Häufig gestellte Fragen
Obseria unterstützt AWS, Microsoft Azure und Google Cloud und überwacht über 300 gemanagte Services agentenlos. Private Clouds und On-Premises-Hosts deckt der Obseria Agent ab.
Für gemanagte Services nicht. Obseria liest Metriken und Logs über Cloud-APIs. Auf virtuellen Maschinen und Kubernetes-Nodes liefert der Obseria Agent zusätzliche Host-, Log-, Trace- und Profiling-Daten.
Obseria übernimmt die Daten dieser Dienste und ergänzt Cloud-übergreifende Topologie, Anwendungskontext und KI-Analysen. Teams arbeiten so an einem Ort statt in drei Konsolen.
Sie wählen die Region: EU (Frankfurt, Dublin), UK (London) oder Ihr eigenes Cloud-Konto per BYOC. Kundendaten werden nie für KI-Training verwendet.
Ressourcen aller Anbieter teilen sich ein Datenmodell, eine Abfragesprache und eine Topologie. So vergleichen Sie Services, definieren SLOs und analysieren Incidents Cloud-übergreifend.
Bereit für Observability, die Antworten liefert?
Alle Funktionen 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte und ohne proprietäre Agenten.